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Feng Shui

Wie oben so unten, wie innen so außen, wie im Großen so im Kleinen. Dieses alte hermetische Gesetz hat sich bei meiner Erforschung als wahr erwiesen. So auch, dass Resonanzen zwischen mir und anderen Menschen, Tieren und auch der Umwelt wirken.

Ich erfahre, wie mich eine bestimmte Landschaft stärkt, erdet, kräftigt, während eine andere mich auslaugt und müde macht, dass Häuser oder Wohnungen zum Verweilen einladen, mir ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit schenken, während andere mich in Unruhe versetzen und ich nicht recht einen Platz in ihnen finden kann. Selbst bei einer Waldwanderung wechselt meine Befindlichkeit, wenn ich mich der Beschaffenheit des einzelnen Waldstücks öffne.

Wir alle sind für diese Schwingungen empfänglich und reagieren unmittelbar auf sie, auch wenn es in unserer Kultur und Zeitepoche ein meist unbewusster Prozess ist. In alter Zeit war die Menschheit noch auf die bewusste Nutzung dieser Fähigkeit angewiesen. So ließen sich Nomadenvölker oder ein Volk, dass einen günstigen Winterplatz suchte, nicht einfach irgendwo nieder. Meist war es die Aufgabe des Schamanen, den richtigen Platz auszuwählen.

Landschaften

Das Weltbild früherer Kulturen (Feng Shui ist etwa 3500 Jahre alt) unterschied sich wesentlich von unserem heutigen. Der Mensch erfuhr sich als Teil der Natur, eingebettet in sie und abhängig von ihr (was auch heute noch zutrifft). Es war wichtig die Mutter Erde mit all ihren Wesen zu achten, wie auch die Zeichen des Himmels als Ausdruck göttlichen Willens.

Erst sehr viel später begann der Mensch sich „die Erde untertan“ zu machen, sie zu seinem Vorteil auszubeuten und den Willen des Individuums über den göttlichen zu setzen.

Feng Shui – so verstehe ich die Anwendung dieses alten Wissens – ist nicht nur Gebrauch von Kompass und Formeln, die dann stupide übernommen werden.

Feng Shui bedeutet, sich zu öffnen für die Raum- und Zeitqualität, mit dem Ziel (und auch den Hilfsmitteln von Kompass und Formeln) einen harmonischen, kraftvollen Lebensraum zu schaffen. Dies gelingt durch die Rückanbindung zur Natur mit ihren verschiedensten Energiequalitäten als Ausdruck.

Die Arbeit ist vergleichbar der Akupunktur, Massagen, Atemübungen ..., die alle die Energie im menschlichen Körper wieder in einen gesunden Fluss bringen wollen. Wie oben so unten, wie innen so außen ...

Nachdem ich mich viele Jahre mit den verschiedensten Heilungsansätzen beschäftigt habe, sehe ich die Verbindung zwischen ihnen: Es geht darum, heilsame Verbindungen auf allen Ebenen zu schaffen.

Das bedeutet:

  • Die Energie darf weder zu schnell fließen, noch stockend oder blockiert sein.
  • Die Energie muss alle Teile (Körperteile, Räume, Ecken) gleichwohl erfassen.
  • Disharmonien auszugleichen, entweder durch einen Vermittler (z.B. ein bestimmtes Element) oder durch Wandlung der Energiequalität.
  • In manchen Fällen das Verlassen eines Energiefeldes, wenn die Unterschiede zu groß sind.

Ein harmonisches kraftvolles Umfeld wirkt auf und durch uns, ein chaotisches oder kraftloses auch.

Feng Shui ist kein Allheilmittel. Es nimmt uns auch nicht die eigenen Lebensthemen ab und löst sie für uns ganz nebenbei. Es bleibt voll in unserer Verantwortung unser Leben zu meistern. Was bedeutet, etwas wirkt auf uns, wenn wir dazu in Resonanz sind oder gehen. Dann aber kann Feng Shui uns auf unserem Weg unterstützen, ein Klima schaffen, dass uns dort stärkt, wo wir es brauchen.

Welche Methode ich bei meiner Arbeit mit Feng Shui verwende, ist abhängig von Ihrem Anliegen und der Ausgangssituation.

„Am richtigen Ort zu sein und in die richtige Richtung zu blicken, während man das Richtige zum richtigen Zeitpunkt tut, ist also eine Kreuzung von praktischer Effizienz und ritueller Korrektheit. Es bedeutet, mit dem Universum in Einklang zu sein.“ (Stephan Feuchtwang)